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Montag, 23. Januar 2012

EU verhängt Embargo gegen Iran

Die EU verordnete sich ein Embargo gegen Energie- und Technologiegeschäfte mit dem Iran, um etwaige Atomwaffenbestrebungen des Teheraner Regimes zu bestrafen. Ab 1.Juli 2012 sollen die EU-Erdölimporte aus dem Iran von gegenwärtig ca. 6 Prozent unterbleiben. Einzelne EU-Staaten sind indes deutlich stärker betroffen, insbesondere Griechenland (25%), dem der Iran Zahlungsrückstände stundet. - Russland kritisierte das Embargo als kontraproduktiv. Wichtiger wird in diesem Fall sein, wie China als vermutlich größter Öl-Kunde des Iran reagiert.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Iran beteuert Atomwaffenverzicht

Die staatliche www.cri.cn (CHINA) berichtet, dass der außenpolitische Sprecher Iran Hassan Qashqavi Beweispflichten für das Vorhandensein von Atomwaffen zurückweise, da nicht bewiesen werden kann, was nicht existiere und die IAEA-Berichte dazu genügen. - Unterdessen wird davon ausgegangen, dass der Iran die heimlich errichtete und nun eingestandene zweite Uran-Anreichungsanlage im Norden Irans durch die IAEA besichtigen lassen wird. Während westliche Staaten dem Iran mit weiteren Sanktionen drohen, wird das von China und Russland bislang abgelehnt wird. China und Russland unterhalten umfangreiche Wirtschaftsbeziehungen zum Iran. China bezieht Energielieferungen, Russland liefert Atomtechnik und Waffensysteme an den Iran und profitiert davon, dass zwischen dem Iran und der EU keine Gaslieferungsgeschäfte zustande kommen.